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Deep Dive in die Deckungsbeitragsrechnung

lekker Energie und bdg realisieren eine DB-Rechnung auf Marktlokationsebene

Eine Deckungsbeitragsrechnung (DB-Rechnung) auf Kundenebene? Im Energiesektor wegen der großen Datenmengen bis vor Kurzem noch kaum vorstellbar. Dennoch sind Energieversorgungsunternehmen (EVU) durch die Richtlinie IDW RS ÖFA 3 zur Bilanzierung von Energiebeschaffungs- und Energieabsatzverträgen des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) und des Fachausschusses für öffentliche Unternehmen und Verwaltungen (ÖFA) genau dazu verpflichtet. Bei Nutzung einer portfoliobezogenen Deckungsbeitragsrechnung muss diese demnach auf Marktlokationsebene (früher: Zählerpunkt-Ebene) durchgeführt werden. Die DB-Rechnung auf Marktlokationsebene darf dabei nicht auf kalkulatorischen Kosten basieren, sondern muss in die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) des jeweiligen Jahres übertragbar sein. Es ist daher notwendig, in der DB-Rechnung die tatsächlichen bzw. verteilten Erträge und Aufwendungen auf Einzelkundenebene darzustellen.

Keine leichte Aufgabe, der sich die lekker Energie GmbH – einer der führenden bundesweiten Energieversorger für Privat- und Gewerbekunden – gemeinsam mit bdg stellte. Sinnvoll war das gemeinsame Projekt allerdings nicht nur aus rechtlicher Sicht: Eine DB-Rechnung auf Marktlokationsebene erlaubt EVU wichtige Einblicke hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit. Sie ermöglicht z.B. Analysen darüber, welche Kundengruppen oder Geschäftsbereiche maßgeblich für welchen Ergebnisanteil verantwortlich sind.

Ziel des gemeinsamen Projektes von lekker Energie und bdg war also die Möglichkeit der Durchführung von DB-Rechnungen auf Marktlokationsebene mittels einer Jedox-basierten BI-Lösung. Gleichzeitig sollten Deckungsbeitragsrechnungen auf unterschiedlichen Aggregationsstufen ermöglicht werden, die z.B. auch Analysen einzelner Produkte, Verkaufskanäle und Vertriebspartner erlauben. Alle Auswertungen sollten entsprechend in Jedox abgebildet werden.

Die gesteckten Ziele wurden erreicht. Dank bdg und Jedox ist es für lekker Energie nun möglich, die integrierte Datenbasis in einer Granularität auszuwerten, die in keinem der Vorsysteme gegeben war. Die ÖFA3-Vorgaben zur marktlokationsbasierten DB-Rechnung erfüllt lekker Energie damit. Darüber hinaus eröffnet das Zusammenführen von Finanzkennzahlen und operativen Kennzahlen wertvolle neue Steuerungsmöglichkeiten für das Unternehmen. So kann Jedox z.B. im Rahmen des Marketings für Kundenwertanalysen und Churn Management genutzt werden, um Ressourcen in Richtung strategisch wichtiger Kundengruppen zu lenken.

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